Planning for Real

Der Name Planning for Real kann mit "Aktiv für den Ort", "Nehmen wir unseren Ort in die eigenen Hände" oder "Planung von unten" übersetzt werden. Ziel ist die Verbesserung der Lebensqualität von Regionen und Orten. Dazu wird auf gemeinsames Handeln von NachbarInnen, ExpertInnen, EntscheidungsträgerInnen, lokaler Verwaltung, Unternehmen und lokalen Interessengruppen gesetzt.

Der Prozess selbst gliedert sich in acht Schritte auf:

  1. Initiative: Mindestens 3 Personen äußern den Wunsch zur veränderung und laden zur Beteiligung ein.
  2. Modell: Erstellung eines 3-dimensionales Modell des zu gestaltenden Ortes/Objektes.
  3. Präsentation: Öffentliche Präsentation und Diskussion des Modells
  4. Wer kann was?: Fragebögen zur Erfassung welche Kenntnisse, Fähigkeiten und Interessen zum Projekt beigetragen werden können.
  5. Ereignis-Veranstaltung: Farbige Vorschlagskarten (Farbe = Thema) werden von den Beteiligten am Modell platziert, wo aus ihrer Sicht Veränderung notwendig ist.
  6. Aufbau von Arbeitsgruppen: Arbeitsgruppen werden zu den Ergebnissen aus der Ereignis-Veranstaltung gebildet.
  7. Prioritäten- und Zeitplanung: Erstellung eines Prioritäten- sowie Zeitplanes.
  8. Umsetzung in einen Aktionsplan: Erstellung eines konkreten Aktionsplanes.

Planning for Real ist eine eingetragene Marke der britischen "Neighbourhood Initiatives Foundation" und darf nur mit ihrer Genehmigung verwendet werden.

Für weitere Informationen siehe:
www.planning-for-real.de
"Original" Website aus England
Kurze Methodenbeschreibung
Methodenbeschreibung + Praxisbeispiele
Ausführliche Methodenbeschreibung + Praxisbeispiele
Praxisbeispiel Hannover Heinholz
Praxisbeispiel Berlin-Wedding
Publikation Claudia Schwarz: Planning For Real - Praxiserfahrungen mit einem gemeinwesenorientierten Beteiligungsverfahren


 

Mach's klar!

 

Bürgerbeteiligung

Eine Handreichung für Lehrende an Haupt-, Werkreal- und Realschulen, Stuttgart 2011.
Download (1,6 MB)

 
 
 
 
 

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