Das Charrette-Verfahren

Der Begriff Charrette kommt aus dem Französischen und bedeutet Wagen, Karren. Der Begriff wurde für das Verfahren deshalb gewählt, weil im 19. Jahrhundert die Kunstakademiestudenten ihre Werke auf Karren zur Begutachtung an der Akademie fuhren. Sie gaben ihren Werken auf der Fahrt den letzen Schliff und die Bevölkerung gab ihre Kommentare und Ratschläge dazu ab.

Das Charrette-Verfahren selbst ist eine öffentliche Planungsmethode zur Stadt- und Regionalentwicklung mit direkter Beteiligung der Bürger.
Der Kern des Verfahrens ist, dass die Betroffenen, die Entscheidungsträger und die Projektentwickler sowie -planer zusammen diskutieren und planen. Ebenfalls ist die Verwaltung von Beginn an mit einbezogen. Durch die möglichst frühzeitige Einbindung aller Beteiligten entsteht Vertrauen in das Projekt und dies ermöglicht wiederum einen relativ reibungslosen Ablauf.
Eine Besonderheit des Charrette ist, dass es sich um kein starres Schema handelt, sondern an die jeweiligen Gegebenheiten anzupassen ist.

Für weitere Informationen siehe:
www.charrette.de
Beispiele aus der Praxis


 

Mach's klar!

 

Bürgerbeteiligung

Eine Handreichung für Lehrende an Haupt-, Werkreal- und Realschulen, Stuttgart 2011.
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